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Allgemeines über Laufbänder


Das Laufbandtraining ist aus der Ergometrie-Forschung (aus dem Altgriechischen érgon „Arbeit“ und métron „Maß“) entstanden, die folgendes Anliegen hatte: Aus genau vorgegebenen und zu wiederholenden körperlichen Leistungen wollte man objektive Resultate ablesen und einschätzen können. Individuelle körperliche Anstrengung wurde so messbar und diente zur Entwicklung zahlreicher Sportgeräte, die heuet sowohl im privaten, als auch medizinischem Bereich zur Leistungsdiagnostik als auch zur Leistungssteigerung zur Verfügung stehen. Das erste Laufband der Welt entwickelte Nathan Zuntz im Jahre 1889. Als Professor für Physiologie an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin hatte er diese zunächst nur für Untersuchungen mit Pferden entwickelt. Heute gibt es wohl mehr Laufbänder für Menschen als für Pferde, dessen entscheidenden Produktmerkmale wir Ihnen gerne aufführen.

Gerade bei widrigen Witterungsbedingungen oder bei sehr individuellen Trainingszeiten ist das Laufband ein idealer Partner für die tägliche Fitness. Es passt sich zu jeder Zeit ihren Trainingsbedingungen an und lässt sich, wenn gewünscht platzsparend verstauen. Warum noch weite Wege machen, wenn die Fitness so einfach und komfortabel zu haben ist!

Unter den verschiedenen Trainingsgeräten sind Laufbänder die Trainingsgeräte, die während des Trainings der höchsten mechanischen Materialbelastung ausgesetzt sind. Mechanisch funktioniert ein Sport-Laufband im Prinzip wie jedes herkömmliche Fließband: Ein Antriebsmotor transportiert einen Förderteppich, auf dem Gegenstände platziert sind. Der entscheidende Unterschied ist, dass ein Mensch auf einem Laufband mit seinem ganzen Körpergewicht eine sehr große Bewegungsenergie auf die Lauffläche bringt und damit eine sehr große Belastung bzw. ein nicht unerheblicher Verschleiß die Folge ist.

Laufbänder sind keine Schnäppchen. Aber wer viele Stunden und Kilometer auf einem solchen Trainingsgerät abspulen möchte, wäre mit billiger Technik auch schlecht bedient. Unsere Modelle überzeugen durch solide Verarbeitung und leichte Bedienbarkeit. Auf welche Qualitätsmerkmale Sie achten sollten, erläutern wir in den nachstehenden Punkten:

  • Motorleistung eines Laufbands

    Dauerleistung/ Höchstleistung Der Laufbandmotor gewährleistet das gleichmäßige Rundlaufen des Laufbandes. Der Antriebsmotor eines Laufbandes ist eines der zentralen Bauteile. Je nachdem wie das Laufband genutzt werden soll - z.B. Laufen oder Gehen, mit "leichtgewichtigen" oder "schwergewichtigen" Läufern, ist eine ausreichend starke Motorleistung unverzichtbar. Bei zu kleiner Motorleistung kommt es bei jedem Schritt zu einem kurzen Abstoppen des Bandes, das Ihren Bewegungsrhythmus stört und die Gelenke belastet. Deshalb sollten Sie unbedingt auf eine ausreichende Motorleistung achten. Als Grundsatz gilt hier: je schneller Sie laufen oder je größer Ihr Körpergewicht, desto mehr Motorleistung ist erforderlich. Für Walken bis 8 km/h und ein Körpergewicht bis maximal 80 kg reichen einfache Motoren mit 1,5 -1,75 PS. Wollen Sie hingegen auf dem Laufband ab 10km/h regelmäßig Joggen, sind ein trainierter Läufer oder haben ein höheres Körpergewicht sollten es mindestens 2 PS sein. Der Antriebsmotor eines Laufbandes ist eines der zentralen Bauteile. Achten Sie darauf, dass diese Angaben die Dauerleistung betreffen und nicht den Angaben der Höchstleistung entsprechen.

  • Laufkomfort

    Die Lauffläche eines Laufbandes richtet sich nach Ihren Laufgewohnheiten, als auch nach Körpergröße und Körpergewicht. Zum einfachen Walken und leichten Lauftraining reichen kleinere Laufflächen mit ca. 130 cm Länge und 40 cm Breite völlig aus. Wollen Sie das Laufband allerdings auch zum intensiven Joggen benutzen, brauchen Sie auf jeden Fall ein längeres Band, denn je schneller Sie laufen, desto größer wird Ihre Schrittlänge. Auch eine etwas größere Breite kann dabei für mehr Komfort sorgen. Allerdings werden Sie feststellen, dass Sie mit zunehmendem Training ziemlich genau auf den mittleren 20 cm des Bandes laufen.
  • Pulskontrolle im Laufband

    Ihr Puls sollte mit Handpulssensoren zu kontrollieren sein. Viele Laufbänder bieten auch den Einsatz eines Brustgurtes an, der Ihre Herzfrequenz kontrolliert, was beim Laufen eine größere Freiheit und Komfortabilität bietet. Dazu muß das Laufband mit einem integrierten HRC-Empfänger (Controller) ausgestattet sein. Zusätzlich bieten manche Laufbänder ein HRC-Programm (Heart Rate Controll) an, welches die Leistung des Laufbande automatisch steuert.
  • Dämpfung des Laufbands

    Eine gute Dämpfung der Lauffläche ist wichtig zur Schonung Ihrer Gelenke und bietet zusätzlich einen zuverlässigen Lärmschutz. Stoßdämpfer oder Gummipuffer unter der Lauffläche Ihres Laufbandes sorgen dafür, auch größere Belastungen zu absorbieren und Ihnen die Freude am Laufen zu erhalten.

  • Programme vom Laufband

    Für die Anzahl der Trainingsprogramme gilt, was auf die meisten Fitnessgeräte zutrifft: weniger ist oft mehr. Eine komplizierte Programmierung und somit das Gerät verteuernde Software, ist nur für ambitionierte Sportler sinnvoll. Für den Durchschnitt-Heimathleten reichen meistens ein Handvoll Profile bzw.Trainingseinstellungen (Intervall, Steigung, Geschwindigkeit) vollkommen aus. Für manche Nutzer sind sogenannte „cardiogesteuerte“ Laufbänder wiederum sinnvoll, die sich automatisch auf die Herzfrequenz des Trainierenden einstellen und so einer Überbelastung entgegen steuern. Bei dem dafür notwendigen Pulsmessgerät sollte man unbedingt einen Brustgurt dem weniger praktischen Ohrclip oder Handpulsmesser vorziehen. Übersichtlich angeordnete und einfache zu bedienende Tasten erleichtern die Handhabung des Laufbandes erheblich.
  • Steigung der Laufbänder

    Für ein ungetrübtes Laufvergnügen ist die Möglichkeit zur Neigungsverstellung wichtig. Für ein anspruchsvolles Training sollten Sie eine Steigung von mindestens 12 % einstellen können, während beim Dauertraining eine Steigung von ca. 1,5 %-3% die Gelenke optimal entlastet.
  • Lebensdauer eines Laufbands

    Je stabiler die Rahmenkonstruktion desto länger die Lebensdauer des Bandes. Dabei spielt der Grundrahmen eine Rolle, als auch die Dicke des Laufbrettes und ein nicht zu dünner Laufgurt. Eine selbstständige Wartung in Form von Silikonschmierung des Laufbandes sind dabei unabdingbar.
  • Dicke des Laufgurts

    Der Laufgurt eines Laufbandes ist das Bauteil mit dem größten Verschleiß. Er sollte nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein. Je dicker der Gurt ist, desto besser sind die Dämpfungseigenschaften und die Schonung Ihrer Gelenke. Ein zu dicker Gurt läuft allerdings schwer und beansprucht den Motor übermäßig.